Pressespiegel
Hörfunkbeitrag von NDR 1:
Ankündigungen aus den Norddeutschen Neuesten Nachrichten und der Ostsee-Zeitung vom 1.September 2004:
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Artikel zur Eröffnung aus den Norddeutschen Neuesten Nachrichten vom 3. September 2004:

Artikel zur Eröffnung aus der Ostsee-Zeitung (der Redakteur hat leider nicht richtig zugehört. Er redet vom Tauschen, aber gerade das passiert im Umsonstladen nicht. Jeder kann ohne zu geben nehmen oder geben ohne zu nehmen oder auch nur mal gucken oder reden!):

rostockonline.de 8.9.2004:
Artikel im Warnowknoten |
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Der Umsonstladen geht an den Start Narnow-Knoten lediglich kurz die Idee eines Umsonstladens vorgestellt wurde, befinden wir uns nun kurz vor der Öffnung eines solchen in Rostock. Die gefundenen Räume am Heiligengeisthof für das Tauschringbüro haben dies möglich gemacht. Mittlerweile sind wir etwa sechs Aktive und haben ein Konzept erarbeitet, das die Grundsätze des Umsonstladens, wie wir ihn uns vorstellen, zusammenfaßt. Am wichtigsten ist uns dabei, daß sowohl die Kooperation mit dem Tauschring als auch die Arbeit im Laden und der Umgang mit Benutzern des Ladens auf gegenseitigem Vertrauen beruhen soll. Dies bedeutet, daß die Einhaltung der wenigen Regeln, die für den Laden gelten sollen, den Nutzern zwar mitgeteilt, aber nicht kontrolliert werden. Wir glauben hingegen an die Verantwortung aller Beteiligten, da der Betrieb eines solchen Ladens ohne die kooperative Mitarbeit aller nicht möglich und auch nicht wünschenswert ist. Wie bereits im letzten Artikel beschrieben, ist ein Umsonstladen ein Ort, an dem Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, aber noch funktionstüchtig sind, abgegeben und mitgenommen werden können. Wir beschränken die Annahme dabei auf Dinge, die sich bequem tragen lassen. Ausgeschlossen sind jedoch Kleidungsstücke. Bei allen Waren entscheiden jedoch grundsätzlich die jeweiligen Aktiven im Laden über die Annahme entsprechend dem Füllegrad der Regale und dem Zustand der gebrachten Gegenstände. Für Menschen, die Dinge aus dem Laden benötigen, gilt die 3-Teile-Regel, das heißt, daß pro Tag von einer Person nicht mehr als drei Teile aus dem Sortiment mitgenommen werden dürfen. Diese Möglichkeit zum kostenlosen Warenumschlag ist jedoch nur ein Aspekt des Umsonstladens. Darüber hinaus soll er ein Ort der Kommunikation und Begegnung von Menschen sein. Durch die Andersartigkeit des Ladens im Vergleich zum marktwirtschaftlichen Warenverkauf kommt man mit den Nutzern leicht ins Gespräch, wie Erfahrungen aus anderen Umsonstläden zeigen. Ein Ziel des Ladens soll dementsprechend sein, über das Gespräch mit einer Vielzahl von Menschen aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen in Kontakt zu kommen und Interesse für alternative Möglichkeiten des Lebens, der Aktivität und des Mitwirkens zu wecken. Weiterhin soll der Umsonstladen als ein Informationspunkt für alle selbstorganisierten Projekte in der Hansestadt und dem Umkreis dienen, an dem Programme usw. ausgelegt werden können. Wer genaueres über das Konzept erfahren möchte kann sich gerne an mich wenden oder das Konzept herunterladen. Wir suchen noch Mitstreiter die Lust haben, sich am Laden zu beteiligen und evtl. auch eine Öffnungszeit übernehmen (ca. 2-4 Stunden pro Woche). Außerdem brauchen wir noch selbsttragende Regale (keine Wandverschraubung) und natürlich jede Menge Waren für umsonst. Wer also Zeit und Lust hat mitzuarbeiten oder Dinge übrig hat, die er nicht mehr braucht, kann sich an mich wenden. |
Umsonstladen öffnet in Rostock Kaffeemaschine, Stehlampe, Spiele, Bücher, Radio, Schreibmaschine, Schallplatten. Jeder, der etwas länger in einer Wohnung wohnt, hat mit Sicherheit einige dieser Dinge auf dem Dachboden, im Keller oder in der Garage. Irgendwann wurden sie ausgemustert, weil eine Neuanschaffung ihren Platz einnahm. Doch wohin mit dem Alten? Wegwerfen? Aber es ist doch alles noch benutzbar. Also erstmal aufheben, bis man selbst oder ein Bekannter wieder eine Verwendung findet. Schnell sind die alten lieben Dinge vergessen. Erst wenn der Platz auf dem Speicher knapp wird oder der Umzug ins Haus steht, kommen sie wieder ins Blickfeld - oft zu spät, sie noch jemandem zumuten zu wollen. Jetzt muss schnell gehandelt werden und die Sachen landen nun doch auf dem Müll. Diesem Dilemma will der Umsonstladen beikommen. Dinge, die nicht mehr benötigt werden, können zum Laden gebracht und von anderen umsonst abgeholt werden. Jeder kann also mitnehmen was er will, ohne dafür zu bezahlen. Ein Umsonstladen ist also eine Art Umschlagstelle für Güter, die von ihrem Besitzer nicht mehr benötigt werden, jedoch noch brauchbar sind. Der Laden trägt einerseits dazu bei, dass weniger Rohstoffe vergeudet werden, indem Artikel wieder verwendet werden, andererseits können Menschen Artikel mitnehmen, die sie sich sonst nicht kaufen könnten oder wollten. Für das Mitnehmen gilt dabei die "Drei-Teile-Regel", die besagt, dass jeder Nutzer beim Besuch des Ladens höchstens drei Artikel mitnehmen darf. Auch für das Bringen von Sachen gelten Regeln: Wir nehmen nur Dinge, die sich bequem tragen lassen, sauber und benutzbar sind. Kleidung wird in der Startphase nicht angenommen, da wir erst die Nachfrage prüfen wollen. Bei allen Artikeln entscheiden die Aktiven im Laden über die Annahme, denn die Lagermöglichkeiten sind nicht allzu groß. Wir bieten jedoch für alle Dinge, die nicht in den Laden passen eine Pinnwand, an der Angebote ausgehängt werden können. Neben dieser Funktion des Warenaustausches stellt der Laden einen Kommunikationspunkt dar. Die Ladeneinrichtung lädt dazu ein, etwas zu verweilen und mit anderen Menschen zu sprechen. Dafür wurde ein Sitzbereich geschaffen, an dem man sich bei Kaffee oder Tee über den Laden oder andere Themen unterhalten kann. Zur Anregung und Information liegen im Laden Informationen zu den vielfältigen Aktivitäten Rostocker Gruppierungen und Vereine aus. Der Umsonstladen ist also auch ein Begegnungs- und Informationspunkt. Die Idee, einen Umsonstladen in Rostock einzurichten, hatten Mitglieder des Rostocker Tauschrings Im Moment sind wir etwa acht bis zehn Aktive, die den Laden betreiben wollen. Alle machen diese Arbeit freiwillig und unentgeltlich und hoffen, zu einem angenehmen und kreativen Zusammenleben in unserer Stadt beizutragen. Wir verwirklichen diese Idee aus Spaß an der Sache und weil wir mit Menschen ins Gespräch über Alternativen des Miteinanderlebens kommen möchten. Wer Zeit und Lust hat, sich am Laden zu beteiligen, ist eingeladen bei uns vorbeizuschauen. Wir warten auf weitere Aktive, um die Öffnungszeiten erweitern zu können. Ganz ohne Geld kann jedoch auch ein Umsonstladen nicht funktionieren, da Miet- und Nebenkosten bezahlt werden müssen. Deshalb weisen wir jeden, der in den Laden kommt, egal ob er etwas bringt oder nimmt oder nur so vorbeischaut, auf die Notwendigkeit von Spenden hin, ohne die der Laden nicht existieren kann. Wer mehr wissen möchte, kann zu den Öffnungszeiten einfach mal vorbeischauen oder auch im Internet gucken: www.rostock-umsonst.de. Der erste Umsonstladen in Mecklenburg-Vorpommern öffnet am Donnerstag, den 2. September, von |